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Reinigungsgerät für Großkessel
Großkesselanlagen
welche mit fossilen Brennstoffen und hier besonders die mit
Hackschnitzel betriebenen, benötigen eine regelmäßige Reinigung der
Heizgaszüge und des Kessels.
Hier sind Reinigungsintervalle von wöchentlich bis 14 tägig
angebracht, bedeuten doch bereits 5 mm Ruß einen
Brennstoffmehrverbrauch vom 25 %.
Um die Reinigung dieser Anlagen durchführen zu können, mussten sie
abgeschalten und auf ca. 60° C abgekühlt werden, die sich daraus
entstehenden Stillstandszeiten sind ein nicht zu unterschätzender
Kostenfaktor. Wie ist es möglich, den Kessel bei Betrieb zu
reinigen?
Bei Entwicklungsarbeiten für die GSG 9 wurde man fündig und der
erste Prototyp ist nun in Einsatz!
Wie kann man sich dieses Gerät und die Reinigungstechnik vorstellen:
Eine Konstruktion bestehend aus einen Druckluft Behälter mit
angebautem Rohr und Ladeöffnung, Anschlüsse für einen Manometer und
Druckminderer und Lasereinrichtung als wesentlichste Merkmale. |
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Versuche mit Prototyp |
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Reinigungsmittel in Form von Bällen
mit 45 mm und 70 mm DM, gefüllt mit Wasser
bzw. Sand je Bedarf und Einsatz.
Kosten je nach Inhalt und Durchmesser,
zwischen € 1,50 – € 4,50 |
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In die Ladeöffnung wird ein
Reinigungsball geschoben, diese verschlossen und mittels eines
Kompressors wird Druckluft zwischen 10 und 12 Bar in den
Druckbehälter eingeblasen. Das Gerät wird an den zu reinigenden
Zügen angesetzt und abgefeuert, hierbei werden VO 500
Stundenkilometer erreicht. Der Druck kann bis auf 2 Bar reduziert
werden ( z. B. bei Schamotteauskleidungen). Verschlackungen im Feuerraum können ebenfalls mit dieser Methode
abgelöst werden.
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Der Versuch wurde an einer
Hackschnitzel-
Anlage bei einer Feuerraumtemperatur
von 764°C,durchgeführt, die Rauchgas-
temperatur betrug zu diesem
Zeitpunkt 165°C.
Die Feuerraumstür wurde geöffnet um den
Kessel mittels Brandschutzschalter
Abzustellen und die Züge gereinigt. |
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